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Barcelona – Reiseinformationen

Sport und Freizeit in Barcelona

Parks

Schon immer haben avantgardistische Visionen das Stadtbild und insbesondere auch die Gestaltung der Parkanlagen und der öffentlichen Plätze geprägt.

Parc de la Ciutadela
Er wurde bereits 1869 angelegt und ist damit der älteste öffentliche Park Barcelonas. Er zeigt Wasserspiele in schönster Wasserkunst, Denkmäler und beherbergt Museen, unter anderem das Museum d´Art Moderne mit einer beachtlichen Jugendstilabteilung und den Zoo.

Parc de Clot
ist eher ein zukunftsweisendes Beispiel moderner Gartenplanung. Zwei Architekten haben eine alte Lokomotivenhalle und eine Rangierplattform meisterlich in die Grünflächen integriert.

Parc de Jean Miró
Ursprünglich stand auf seinem Grund eine alter Schlachthof. Die Betonlandschaft von der Größe eines ganzen Häuserblocks lockt jedes Jahr mehr Touristen an. Hauptattraktionen sind Skulpturen von Miró. Unter anderem ragt eine 22 m hohe Skulptur „Frau und Vogel“ aus dem Wasserbassin.

Parc Güell
Im Stadtteil Vallarca breitet sich an einer Hügelflanke der 1900 bis 1914 von Gaudí geschaffene Park Güell aus. Gaudí hatte hier sein Wohnhaus, welches heute als Museum Gaudí Besucher erwartet. Die gesamte Park-Architektur ist von seinem Geschmack geprägt. Überall finden sich lustig bunte Majolika-Mosaiken an Treppen, Bänken, an Säulen und Mauern. Seit 1984 gehört der Park zum Weltkulturerbe.

Parc de l´Espanya Industrial
In seiner postmodernen Aufmachung ist dieser Park sehr gut gelungen. Mehrstufige Sitzbänke aus hellem Naturstein führen hinab zu einem kleinen künstlichen See und Kanal (Bootsverleih); auf den Rasenflächen spielt man Squash und Basketball.

Parc del Laberint
In diesem bereits 1791 höchst malerischen Park mit sehr stimmungsvollen Anlagen im Stil des Klassizismus bis zur Frühromantik fühlen sich vor allem Naturfreunde durch seine üppige Vegetation sowie durch seine Grotten, Kanälen und Kaskaden sehr wohl. Im Frühsommer finden hier Konzerte klassischer Musik statt.

Sportmöglichkeiten

Schwimmen
kann man wieder im Mittelmeer oder in Schwimmhallen mit und ohne Bedachung.

Segeln
In Barcelona gibt es preisverdächtige Segelkurse

Joggen
Ob früh, mittags oder abends, in allen Parkanlagen trifft man Jogger zu allen möglichen Tageszeiten.

Küche und Wein

Essen

Fast alle Restaurants bieten ein dreigängiges Tagesmenü an. Es ist entsprechend günstiger als Essen nach Karte. Sonntags ist Ruhetag. Betriebsferien machen die Gastronomen gern im August. Die Preise dieses Menüs verstehen sich immer ohne Getränke. Dafür sind offene Tischweine in Spanien sehr günstig. Restaurants mit bunten Fototafeln verstehen sich oft als Hinweis für zweifelhafte Schnellküchen und haben sehr wenig gemein mit den Traditionen Barcelonas in Hinsicht seiner Speisen. Auch bei großem Hunger empfiehlt es sich nicht, vor 21 Uhr zu Abend zu essen.

Empfehlungen für Restaurants folgender Kategorien:

Gehobene (katalanische) Küche (ab 36 €):

  • Ca I Ísidre
  • Hofmann
  • La Dama

Mittlere Preisklasse (21 bis 36 €):

  • Das Familienimperium mit seinen sechs Restaurants Acontraluz, Agua, El Janopés, Mordisco, Negor, Tragaluz (das ist wohl das bekannteste) und Tragamar.
  • Ateneu Gastonòmic
  • Can Culleretes
  • Casa Leopoldo
  • Little Italy
  • Lupino
  • Salero
  • Los Caracoles

Preiswerte Küche (9 bis 21 €):

  • Can Margarit
  • Egipte
  • El Foro
  • Les Quinze Nits
  • Los Toreros

Katalanische Gerichte

Pa amb tomàqet Das ist ein leckeres Baguette mit Salz und Olivenöl und eingerieben mit Tomate.

Ilagosta a la catalana Ungewohnt für Europäer und bestimmt eine Überraschung wert ist die Languste in Schokoladensauce.

Bacalla a la ilauna (katalanisch bacalao) ist gebackener Stockfisch.

Pollatsre am samfaine nennen die Katalanen ein Hähnchen in Ratatouille.

Sarsuela Dieses schöne Wort steht für einen herzhaften Fisch(ein)topf.

Crema catalana Katalanen lieben ihn, den zarten Vanillepudding mit karamellisierter Zuckerschicht als Nachspeise nach jedem Essen.

Wein

Etwa 45 Kilometer südlich von Barcelona liegt das Weinanbaugebiet Penedés, das mit seiner sanften Hügellandschaft an die Toskana erinnert. Im größten Weinanbaugebiet Kataloniens mit 20.000 ha Rebfläche wachsen Trauben für fruchtige Weiß-, Rot- und Roséweine, darunter auch Tropfen, die es mit den renommierten Rioja aufnehmen können. Marken wie Sange de Torro, Vinasol oder Coronas der Bodega Torres haben das Gebiet auch außerhalb Spaniens bekannt gemacht. Und unvergesslich ist und bleibt der Cava der katalanische „Champagner“, der sich größter europäischer Beliebtheit erfreut. Im Ort Vilafranca gibt es ein Weinmuseum.

Einkaufsführer

Barcelona ist eine Handelsstadt und bietet daher hervorragende Einkaufsmöglichkeiten. Nicht umsonst werden die Katalanen auch „Volk der Ladeninhaber“ genannt. Historische Warenhäuser aus dem vergangenen Jahrhundert werden Tür an Tür mit chromblitzenden, verspiegelten Schaufenstern der Avantgarde-Läden um Kunden. Viele Geschäfte sind zwischen 9.30 und 14 Uhr sowie zwischen 17 bis 22 Uhr geöffnet.

Viele Geschäfte siedeln um den Placa de Catalunya im Herzen der Stadt. Hier steht auch Barcelonas größtes Kaufhaus. Auf acht Etagen findet man dort alles, was das Herz begehrt. In Barcelona kauft man gern und gut Schuh- und Lederwaren, Keramik, Glas, Mode und Schmuck, beste Antiquitäten sowie alle Arten moderner Kunst.

Les Rambles
Hübsche Buchläden, Antiquitätenhändler und kleine Keramikgeschäfte zwischen Barcelonas Hauptpromenade Les Rambles und der Placa de Catalunya herrscht bis hinunter in den Hafen immer reges Treiben. Und an den Wochenenden finden hier Flohmärkte statt.

In der Altstadt
Schöne Geschäfte gibt es im Carrer Santa Anna und im Carrer Protaferrisa. Man kann herrlichen bummeln in den schmalen Gassen und niedlichen Geschäften. Bekannt ist auch der Straßenmarkt der Placa del Pi. Dahinter liegt der malerische Carrer Petritxol, eine typische Altstadtgasse mit Balkonen voller Farne. Hier gibt es die Galerie Sala Parés sowie Schokoladenläden und herrliche Backwaren. Gleich nebenan findet ab den späten Morgenstunden der Kunsthandwerksmarkt statt. Geboten werden Bilder, Töpferwaren und schöne Puppen aus Pappmaché. Im einstigen Judenviertel mit dem reichlich engen Carrer dels Banys Nous findet man in jeder Ecke einen Antiquitätenladen. Barcelona hat in dieser Hinsicht eine lange Tradition. Alle Sachen werden mit Echtheitszertifikat gekauft.

Märkte

Der Mercat de Boqueria (auch Mercat den Sant Josep)
ist die berühmteste Markthalle der Stadt. Bereits 1840 wurde sie eröffnet und beeindruckt durch ihr reichhaltiges Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch und landestypischen Wurstspezialitäten. Zentral in der Halle findet ein großer Fischmarkt statt.

Mercat de Sant Antoni
zählt zu den größten noch in Betreib befindlichen Markthallen der Stadt am Rand des Viertel Barri Xino. Der Stahlskelettbau nimmt ein ganzes Straßengeviert ein. Innen bieten die Händler Obst, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte. Draußen warten Verkäufer mit Trödel, Textilien und sonntags mit Büchern auf einkaufsfreudige Besucher.

Mercat gòtic d`Antiquats
findet jeden Donnerstag vor der Kathedrale von 9 bis 20 Uhr statt. An den Ständen mit erlesenem Trödel ist das Risiko gering, Imitationen zu kaufen.

Mehr über Barcelona:

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Fotos:

Edifici de la Duana Golondrinas Barcelona 2013“ von Felix KönigEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons. Lizenztext: http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode

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