Strand In Dubai Marina

Dubai-Stadt

Gibt es etwas Faszinierenderes als das Aufeinandertreffen vieler Welten an einem zentralen Ort? Dubai. Dubai – das Mittelpunkt zwischen der Arabischen Welt und Europa, den USA und Russland. Mitten im Nichts entstand die faszinierendste Metropole der Wirtschaftswelt. Ein Wunder an Architektur, Größenbau, Unterhaltung und ein atemberaubendes Miteinander an Wüste und Meer.

Das Zentrum aller Anfänge der heutigen Weltmetropole ist Dubai Stadt. Es gibt keinen anderen Ort, wo mehr luxuriöse Hotels und Einkaufmöglichkeit wie im Paradies bestehen. Die Auswahl internationaler sowie arabischer Küche ist immens. Die Stadt in ein herrliches grünes Fleckchen Erde. Denn unterirdisch verlaufende Bewässerungssysteme lassen die gesamten Stadtautobahnen, die mit tropischen Gewächsen wie Palmen und Bougainvilleen begrünt sind, in ein herrliches Farbenmeer tauchen.

Der Fluss Dubai Creek – eigentlich ein Meeresarm – bricht die Stadt in zwei Teile. Die „heimlichen“ Herren sind die kleinen Abras, die Wassertaxis, die die beiden Teile miteinander verbinden. Unweit der Flussmündung des Creeks führen der Al-Shindagha-Tunnel und ein für europäische Verhältnisse langer Tunnel für Fußgänger unter dem Meeresarm hindurch in das altbekannte Stadtviertel Bur Dubai.

Nicht nur Hochhäuser prägen die aufstrebende Stadt, sondern auch prächtige Wohnpaläste und auch der Hafen sind interessante Viertel. Der Hafen selbst wird ausgebaut.

Im Westen der Stadt an der Küste Al-Sufouh erwartet die Besucher die „Westside Marina“. Das ist ein Baukomplex mit Wohnhäusern, Parks, Hotels, Supermärkten und einem Yachthafen. Die dafür künstlich angelegte Lagune, die zum Entspannen und Erholen nach stundenlangem Shoppen einlädt.

Geschichte von Dubai-Stadt

Die Geschichte der Stadt ist die Geschichte des Emirats und der gesamten Vereinigten Arabischen Emirate. Etwa 2000 v. Chr. gab es einer der ersten Besiedelung von Al-Quasis. Dem folgte eine Besiedelung 500 v. Chr. am noch heute existierenden Ort Jumeirah. Zu dieser Zeit errichteten die Menschen aufwändige Gebäude. Überreste aus dieser Zeit bezeugen einen als Palast anzusehendes Bauwerk mit dicken Mauern und etwa 20 Gemächern. Während der omayyadischen Epoche zwischen 661 – 750 war Dubai eine Raststation für Karawanen auf dem Weg von Oman nach Mesopotamien. Bereits im 7./8. Jahrhundert war das gesamte Emirat Dubai ein überaus bedeutender Handelsplatz im Nahen Osten.

Die neue islamische Geschichte Dubais beginnt erst 1833, da sich die Familie al-Maktoum am Fluss Creek nieder gelassen hat. Diese Beduinenfamilie der Stammes Bani-Yas wanderte nach den verlorenen Kämpfen in den Liwa-Oasen zum Creek, der Fluss, der heute das Zentrum der Stadt Dubai ist.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wählten verstärkt persische Händler Dubai-Stadt als neuen Wohnsitz und errichteten mehrstöckige Häuser aus Korallenstein. Dubai blieb weiterhin wichtige Handelsmetropole am Arabischen Golf. 1935 wurden im Souk von Deira bereits mehr als 300 Geschäfte gezählt.

1971 wird Dubai ein Teil der Vereinigente Arabischen Emirate. Der erste internationale Flughafen „Dubai international Airport“ wird in Betrieb genommen, der zum größten der Arabisch Halbinsel wuchs.

Letztendlich wuchs Dubai in den letzten 15 Jahren erheblich an. Schließlich sicherte im Jahr 2000 die Eröffnung des Luxushotels Burj al-Arab höchste internationale Aufmerksamkeit.

Sehenswürdigkeiten in Dubai-Stadt

Um einen fantastischen Panoramablick über die gesamte Stadt zu bekommen, begeben sich Touristen wie Einheimische gern in den 30. Stock des Dubai World Trade Centers. Letzteres war bis zur Eröffnung des Luxushotels Burj Al-Arab das Wahrzeichen Dubais und das höchste Gebäude des Emirats.

Sehenswert ist in Dubai wie in allen arabischen Staaten der Souk – der Markt einer Stadt. In Dubai gibt es den Deira Souk und den Gold Souk. Sie sind zugleich die größten Attraktionen des Emirats. Der Souk enthält endlose Verkaufsstraßen für Fisch, Fleisch, Gemüse, Textilien und Haushaltswaren. Beim Gold Souk funkelt es weithin, schließlich wird hier Schmuck in unglaublicher Menge und Schönheit verkauft.

1997 wurden zwei Anlagen besonderen Ausmaßes für Besucher des Emirats errichtet: Das Diving Village und das Heritage Village Beide öffnen erst gegen Abend nach 16 Uhr.

Das Diving Village im Shindagha-Viertel an der Mündung des Creek erscheint als ein Museumsdorf im altarabischen Stil mit Häusern aus Palmen und Korallenstein. Ein Aquarium zeigt die Unterwasserwelt des Arabischen Golfs. Auffallend und sehenswert sind die alten Schifferboote, die Dhaus, die die Jahrhunderte alte Tradition der Schifffahrt am Golf widerspiegeln.

Da Heritage Village ist ein nachgebauter Souk, der Kunsthandwerk ausstellt und verkauft. Auch kann man traditionellen Töpfern und Webern bei der Arbeit zuschauen. Im Zentrum befindet sich der „Dorfmarkt“. Dort erhält man an hübschen Verkaufsständen Süßigkeiten wie Datteln und Mandeln. Hier trifft man sich zum heißen, süßen Tee und zum Geschenke einkaufen. Im Winter locken Themenabende in Restaurants die Besucher hierher.

Seit etwa 50 Jahren gibt es auf Initiative eines österreichischen Ingenieurs hin auch einen Zoo. Im Dubai Zoo leben heute mehr als 1400 Tiere, die zumeist von der Arabischen Halbinsel stammen. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr. Bald öffnet ein neuer Zoo, der sich an den Musharif Park anschließt.

Der Dubai Creek ist einer der Überwinterungsplätze für Große Flamingos. Bis zu 2000 der Vögel werden jährlich gezählt.

Freien Eintritt zur Besichtigung hat das restaurierte Sommerhaus von Sheikh Rashid Bin-Saeed al Maktoum. Es wurde 1954 aus Korallenstein und Gips gebaut. Hinter dem Sommerpalast lädt ein Sommergarten mit einem traditionell gebauten Bewässerungssystem zum Lustwandeln ein.

Moscheen & Festungen

Das Wahrzeichen vom Viertel Bastakiya ist die große Moschee – die Grand Mosque –, die bereits durch ihr 70 Meter hohes Minarett vom gelebten Islam kündet. Wunderschön sind auch die 9 großen und 45 kleinen Kuppeln, die mit ihrem bunten Farbanordnungen für ein lustiges Farbenspiel und eine religiöse Atmosphäre sorgen. Das beeindruckende Bauwerk bietet mehr als 1000 Menschen Platz zum Gebet. Obwohl Gotteshäuser in Arabien nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, machte der Sheikh Mohammed hier eine Ausnahme: Sonntags, dienstags und donnerstags bieten das Centre for Cultural Understanding Führungen durch die Moschee an.

Unübersehbar prägt die märchenhafte Moschee Jumeirah Mosque an der Jumeirah Beach Road Dubais Stadtbild. Ihre Bauweise ist ein Beispiel für den mittelalterlichen Fatimiden-Baustil der ägyptischen Kalifen. Ihre Kuppel wird umrahmt von zwei hohen Minaretten. Hohe Bogengänge und steinerne Fenster im Rhombenform sowie ihre herrlich grünen Rasenflächen laden den Besucher zum Verweilen ein. In diesem elfenfarbenen Gotteshaus, das unter anderem europäische Steinmetze ihr Gesicht gaben, ist freitags die Zusammenkunft der Herrscherfamilie. Nicht-Moslems dürfen die Moschee nur während einer Führung betreten.

Galerien & Museen

Es gibt sie auch in diesem Land, die englischen oder portugiesischen Forts. Das aufwändig restaurierte Fort Al-Fahidi beherbergt seit 1971 das wohl wichtigste Museum des Emirats – das Nationalmuseum Dubais. Der 1787 errichtete, 40 Meter lange und 33 Meter breite Gebäudekomplex diente als Wachstation. Sein gewaltiges, mit groben Nägeln verziertes Eingangsportal wird von zwei Kanonen bewacht. Hier stehen Inszenierungen mit lebensgroßen Puppen wie ein Beduinenzelt oder Männer vor einem Feuer, die den Betrachter das Leben in der Wüste und in den Souks nachempfinden lassen. Hinterlassenschaften der Perlentaucherei wie eine kleine Waage und Siebe sind hier ausgestellt. Ebenso betrachtet man im Fort Grabfunden von vor 3500 Jahren, die bei Qusias gefunden worden. Eingebunden und untermalt wird das Museum von stimmungsvollen Ton- und Lichteffekten, die allein schon den Besuch dieses Museums wert sind. Geöffnet Samstag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 19.30 Uhr.

Die Residenz von Sheikh Saeed al-Matkoum, Herrscher von Dubai von 1912- 1958, wurde auf der Landzunge Shindagha errichtet. Der Prachtbau im traditionellen islamischen Stil erhält seinen Glanz durch seine Windtürme, filigranen Holzschnitzereien sowie durch Balkone und dem schattigen Innenhof. In seinen etwa 40 Ausstellungsräumen werden verschiedene Expositionen und Sammlungen präsentiert. Zusehen gibt es unter anderem Münzen und Briefmarken. Als beeindruckend gelten die Fotos der Herrscherfamilie, Fotos über die Errichtung des Forts und der ersten arabischen Schule. Im Marine Wing – im maritimen Flügel des Gebäudes – zeugen maßstabsgetreue Fischerboote von der traditionellen Perlentaucherei. Ein weiterer Raum stellt das soziale und kulturelle Leben der 50-er Jahre des Emirats nach.

In und um die Residenz entstehen derzeit 32 traditionelle Häuser. Alte Gebäude wie das Büro des ehemaligen Emirs und anderer sollen dem Stadtteil seinen alten Glanz wieder erringen lassen. So werden wieder Windtürme nachgeahmt, die der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht gaben. Unten am der Promenade des Creek finden sich bereits neue Cafés mit arabischen Spezialitäten und Wasserpfeifen.
Ein Museum extra für Kinder, das Children´s City, steht im Creekside Park. Die Neugier von kleinen Forschern und Weltentdeckern wird hier auf jeden Fall durch Reisen in den menschlichen Körper und andere naturkundliche und wissenschaftliche Experimente befriedigt. Hier stehen ein Planetarium und Amphitheater. Restaurants und Souvenirläden erfreuen auch die Eltern.
Das Maritime Museum befindet sich unweit der Anlegestelle der Wassertaxis im Viertel Bait Al-Wakel, im so genannten ersten Büro- und Verwaltungshaus. Es bietet eine Menge an Informationen über frühere Handelsbeziehungen, Perlentaucherei und Fischerei des Emirats Dubai.

Theater und Bühnen

Kunst und Kultur nehmen auch in Dubai einen zunehmendend höheren Stellenwert ein, wobei man sich nicht nur den einheimischen Traditionen verpflichtet fühlt. Viele Events und Aufführungen tragen internationalen Charakter. Auch wenn es verwundern mag: „Schwanensee“-Aufführungen gehören durchaus zum Üblichen.

Das Madinat-Theater ist das wohl bekannteste Theater in Dubai. Es liegt im Madinat Jumeirah, einem riesigen Hotel-, Freizeit- und Geschäftskomplex im Stil einer alten arabischen Lagunenstadt am Jumeirah Beach. Das Madinat Theater ist direkt neben dem Burj Al Arab zu finden. Mit 432 Plätzen eignet es sich gut für kleinere Aufführungen und ist Gastgeber des „Dubai International Film Festival“. Daneben sind regelmäßig international produzierte Opern- und Ballettaufführungen zu sehen. Ein weiterer Höhepunkt im Theater ist der „Wiener Opernball“, eine Veranstaltung im traditionellen Wiener Stil, gewissermaßen direkt importiert aus Wien. Für Bälle nutzt man auch gern zwei große Ballsäle im Conference Center, welches sich ebenfalls im Madinat Jumeirah befindet. Das Amphitheater mit rund 1000 Plätzen hat seinen Platz ebenfalls in dem grünen Stadtteil Dubais.

Im Crown Plaza Hotel kann man sich das Streetwise Theater aus London ansehen.

Für das Jahr 2010 ist westlich der Lagunensiedlung „The Lagoons“ der Bau eines Opernhauses geplant. Am historischen Creek entsteht die Feststadt Dubai Festival City, zu der eine Seebühne gehören wird.

Weiter zu nennen ist das traditionelle Dubai Folklore Theater, das Dubai Al Ahli Theatre und das Youth Arts Theatre mit seiner speziellen Ausrichtung auf junge Künstler.

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© Fotos:

Beach in the Dubai Marina“ von This image was authored by Christopher T Cooper (CT Cooper). More free pictures by Christopher are in his personal galleries, with file use guidance provided on his license information page. It is appreciated if you e-mail Christopher, or contact him via his user talk page, when using this image or a derivative of it outside Wikimedia Foundation projects. – Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

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