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Tschechien

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Tschechien bietet dem Reisenden ein reiches Angebot an reizvollen Landschaften, Geschichte und Kultur. Beliebte Reiseziele sind die böhmische Teichlandschaft und der mährische Karst sowie das Böhmische Mittelgebirge, die Niedere und Hohe Tatra, herrliche Hochgebirgslandschaften, die zum Wandern, Jagen und Skilaufen einladen.
Es gibt zahlreiche Zeugnisse der großen tschechischen Kirchenreformbewegung der Hussiten; Barockpaläste erzählen von der langen Herrschaft der Habsburger, Festungen von der Bedrohung durch die Türken. Die Dörfer und kleinen Städte besitzen oft noch ihren ursprünglichen Ortskern und werden von mächtigen Schlössern und Burgen überragt. Prag ist die Perle des Landes. Als Zentrum europäischer Kultur verfügt es über eine einzigartige Stadtarchitektur, die liebevoll restauriert wurde.

Die nördlichen Bezirke von Tschechien mit der Böhmischen Schweiz, dem Iser-, Riesen-, Adlergebirge und dem “Böhmischen Paradies” sind trotz der Industrialisierung Nordböhmens ein lohnendes Reiseziel und ein hervorragendes Wandergebiet. Imposante Felsenstädte und mächtige Schlösser und Burgen prägen den Charakter der Landschaft. Die gesamte Region ist seit Jahrhunderten für ihre Glasproduktion und Edelsteinschleiferei berühmt.

Die ehemalige Hauptstadt von Mähren – Brno – ist heute eine der größten Städte in Tschechien. Belebte Boulevards und großzügige Parkanlagen verleihen der Universitätsstadt einen angenehm urbanen Charakter. Archäologische Funde auf dem Boden des heutigen Brno belegen Siedlungen der Kelten, Germanen und Slawen. Die verkehrsgünstige Lage an Svratka und Svitava bewahrte die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt auch nach dem Zerfall des Großmährischen Reichs (9. Jh.). Das “mährische Manchester” breitete sich im 18. Jh. ungehindert aus und wurde rasch zur Großstadt. Ihr Theater war das erste elektrisch beleuchtete Schauspielhaus Europas; in Brünn entdeckte der Augustinerprior G. J. Mendel die Vererbungsgesetze. Über der Stadt, auf den Höhen des Spilberks ragt die Burg (15. Jh.) auf, deren unterirdische Verliese wegen ihrer Folterkammern in ganz Europa berüchtigt waren. Kaiser Joseph II. (1765-1790) sorgt für ihre Abschaffung; erst im 20. Jh. wurden sie erneut von den deutschen Besatzern benutzt.

Schon allein wegen seiner herrlichen Lage im Moldautal ist ein Besuch des Ortes Böhmisch Krumau empfehlenswert. Der idyllische Ort mit seinen verwinkelten Gassen, seinen Renaissance- und Barockhäusern und dem prächtigen Stadtplatz scheint noch im Dornröschenschlaf zu liegen. Am Hang über der Donau thront das Schloss, das einst vom mächtigen böhmischen Geschlecht Wittigonen gegründet wurde. Bis zu seinem Verkauf an Kaiser Rudolf II. verblieb es im Besitz der Rosenbergs, Abkömmlingen der Wittigonen, die während dieser 300 Jahre zu den einflussreichsten Familien des Landes gehörten. Das ursprünglich gotische, in der Renaissance veränderte Schloss erhielt im 18. Jh. ein eigenes Theater.

25. August 2011 |

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