Ligurien

Ligurien ist eine relativ kleine Küstenregion im Nordwesten Italiens. Sie grenzt unter anderem an das Ligurische Meer, welches ein Teil des Tyrrhenischen Meeres im nördlichen Mittelmeer ist.

Während Ligurien im Nord-Osten an die Bergketten der Alpen und des Apennin stößt, profitiert das Gebiet touristisch gesehen vor allem von der Riviera di Ponente und der Riviera di Levante. Die beiden Küstenabschnitte sind Teile der italienischen Riviera. Sehr beliebt ist auch die Cinque Terre, ein klimabegünstigter Küstenstreifen zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero. Die Cinque Terre ist einer sanft gerundete Bergkette, die schließlich steil ins Meer abfällt. Die fünf Geländeeinschnitte, die sich zum Meer hin öffnen, beherbergen malerische kleine Ortschaften. In die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore kommen vor allem Tagestouristen, welche die landschaftlich reizvollen Wanderwege erkunden wollen und auch die kleinen Strandbäder nutzen.

Städtetouristen besuchen vor allen Dingen die Hauptstadt Liguriens, Genua. Das Altstadtzentrum von Genua ist sehenswert und wurde vor einigen Jahren zum UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Genua besitzt auch einen der größten Häfen am Mittelmeer.

Erholungsurlauber zieht es zum Beispiel in den mondänen Kurort San Remo. Zur Unterhaltung der Besucher gibt es dort eine bekannte Spielbank und alljährlich das Sanremo-Musikfestival. Portofino ist unter Kunst-und Kulturschaffenden eine bekannte Adresse. Mit La Spezia, Ventimiglia, Alassio, Imperia, Rapallo und  Savona hat Ligurien weitere beliebte Urlaubsorte, in denen sich ein herrlicher Badeurlaub mit vielen zusätzlichen Freizeitaktivitäten verbringen lässt.

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Corniglia, Cinque Terre © Razvan Matei | Dreamstime.com

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