Retiro Park In Madrid

Sport und Freizeit in Madrid

Für Kinder als auch für Erwachsene bietet der Vergnügungspark Parque de Atracciones de Madrid und den Themenpark Warner Bros. Madrid spektakuläre Erlebnisse aller Art.

Parks

Was wäre Madrid ohne seine Parks. Hier treffen sich alle Menschen, Groß und Klein, Jung und Alt, kauen Nüsse und Sonnenblumenkerne und schwatzen miteinander. Straßenmusikanten spielen. Dies nur anzuschauen ist bereits ein Erlebnis kommunikativen Art.

Parque del Retiro Er ist ein kleines Paradies, der sich auf der grünen Insel der Stadt befindet. Rund um den niedlich angelegten See finden sich kleine Stände und Ruheinseln. Schon um 1633 war der Park unter Phillip IV. ein Teil einer herrschaftlichen Sommerresidenz. Viele Epochen haben sich an der Parkgestaltung versucht. So ist er heute ein Mix aus französischem und englischem Garten, mit breiten Teerstraßen, kleinen Holzbrücken und weichen Sandwegen. Schmuckstück ist der kleine Palacio Velázquez. Er ist immer geöffnet.

Der Parque Enrique Tierno Galván hinter dem Südbahnhof ist die jüngste Grünanlage der Stadt. Der Park wurde 1986 zu Ehren des Bürgermeisters in modernem Design mit Planetarium und Freilichtauditorium angelegt.

Madrids größter und ältester Park ist der Casa de Campo. Das 1722 Hektar große Areal ist mit seinen Korkeichen, Pinien und Pappeln Ausflugsziel Nummer eins der Stadt. Pro Woche kommen mehr als 400.000 Besucher.

Der Westpark Parque del Oeste entstand Ende des 19. Jahrhunderts auf dem ehemaligen Kasernengelände. Seine Besucher werden vom berühmten ägyptischen Bauwerk aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. angezogen: Die Spanier retteten in Ägypten alte, nubische Denkmäler. Als Dank erhielten sie die Steine des dem Gott Amon geweihten Tempel von Debod, den sie originalgetreu 1970 hier im Westpark aufstellten. Abends wird er rauschend illuminiert.

Als Kuriosum gilt der Parque de Berlin, der unter anderem drei Teile der Berliner Mauer ausstellt.

Sportmöglichkeiten

Madrid hat mehr als 20 Schwimmbäder. Besonders attraktiv sind die Wasserparadiese Aquopolis und Aquapark, die eine halbe bis eine Autostunde vor den Toren der Stadt liegen.

Es gibt ungefähr ein Dutzend Golf-Clubs in und um die Stadt.

Küche und Wein

Speisen

Essen und Trinken ist für die Spanier oft mehr als das Bedürfnis von Hunger und Durst zu stillen. Sie sind eine Ausdruck der Lebenseinstellung. Der kulinarischen Lebenslust der Madrilenen entsprechend gibt es in der Hauptstadt zahllose Bars, Tavernen, Restaurants und Cafés.
Die madrilenische Küche ist für Liebhaber der einfachen, kräftigen Küche eine Gaumenfreude. Zum Frühstück gehören die Churros, ein frittiertes Spritzgebäck mit heißer Schokolade. Hat man einen kleinen Hunger, begibt man sich am bestens in eine Bar und genießt ein Bocadillo, ein Brötchen mit Schicken, Käse und der herzhaften spanischen Paprikawurst Chorizo.

Madrilenische Küche

  • Cocido madrilène ist ein Eintopf auf Madrider Art.
  • Torrijas madrilènes Die in Ei überbackenen Brotscheiben nennen Deutsche Armer Ritter.
  • Soldaditos de pavía Das ist frittierter Stockfisch.
  • Sopa de ajo Diese herzhafte Knoblauchsuppe hinterlässt sehr wohl den typischen Geruch.
  • Potaje de garbanzos y espinacas a la madrileña Das ist der in ganz Spanien bekannte Kichererbseneintopf mit Spinat.
  • Besugo al horno madrileño So nennt sich ein Gericht mit gebackenem Barsch.
  • Chinon Dieses Getränk ist der weltbekannte Anisschnaps aus der Region etwa 40 km südlich von Madrid.

Wein

Das Anbaugebiet heißt D.O. Vinos de Madrid. Es hat um die 11.000 Hektar Rebfläche. Sie teilt sich in eine südlich und eine nördlich von Madrid gelegene Region. Der Boden ist braun, locker und mit etwas organischer Materie. In dem kontinentalen Klima rund 2.800 Sonnenstunden pro Jahr gedeihen klimafeste Rebsorten. Unter den Weißweinen gehören dazu Albillo, Airén, Malvar, Parellada, Viura und Torrontes. Zu den genehmigten Rebsorten im Rotweinbereich zählen Garnacha Tinta, Tinto Fino, Cabernet Sauvignon und Merlot.
Die Weißweine sind oft frisch und fruchtig mit einem Hauch an Wildkräutern. Sie besitzen eine angenehme Säure. Die kraftvollen, würzigen Rotweine der Gegend erstrahlen im Granat- bis Sauerkirschrot und duften nach erdigen Tönen, einem starken Holzton und reifen roten Früchten.

Einkaufsführer

Die Geschäfte sind normalerweise von 9 bis 13 Uhr und von 16 bis 20 Uhr geöffnet, auch samstags, manchmal auch sonntags. Nicht versäumen sollte man ein Besuch des Marktes El Rastro. Der bekannteste Trödelmarkt von Madrid verkauft sonntäglich Trödel und Antikes aus allen Sparten. Am Wochenende schätzt man die Besuchermassen auf eine Viertel-Million.

Tradition in der Stadt haben die Königlichen Tapisserien-Manufakturen, der Drehorgel- und der Gitarrenbau sowie die Fliesendekoren, die oft ganze Bilder darstellen.

In ganz Madrid sind vor allem fünf Einkaufszonen hervorzuheben: Die Stadtviertel Salamanca und Chueca, das Zentrum, die Straße Princesa und der Platz Cuatro Caminos. Das Stadtviertel Salamanca wird die „Goldene Meile“ der Mode genannt. Auf dem Plaza de Chueca, das Herzstück der Madrider Avantgarde, sorgen alternative Mode, schräge Frisuren und der neueste Schrei in Sachen Schuhe und Kosmetik für ein lustiges Treiben. Das Kunsthandwerk im Stadtzentrum am Plaza de Callao und seinen Nebenstraßen und Fachgeschäften bietet ausgewählte Produkte der Keramik, Schmiedekunst, Lederprodukte, Fächer, Gitarren und Musikinstrumente aller Art. Mode zu durchschnittlichen Preisen findet sich im Stadtteil Argüelles,

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© Fotos:

Retiropark“ von / Zeichner: Markus Wirkner
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(Original text : Selbst fotografiert im Aug 2005). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.
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